BGE – es geht auch anders

Veröffentlicht: 13. September 2011 in Die Welt ist alles, was der Fall ist

Folgende charmante Rechnung tauchte in den Kommentaren der ZEIT auf. Gefällt mir…
“Der Staat nimmt direkt bei der EZB einen Kredit von 72.000.000.000.000€ auf (das klingt zunächst viel, aber 2 Billionen haben wir immerhin schon und es ist für einen guten Zweck). Mit diesem Geld schenkt der Staat jedem Bürger ein Festgeld-Sparbuch von 900.000€. Dieses wird mit 3,00% Zinsen vergütet (aktuelle Angebote trotz Niedrigzinsphase). Der Bürger erhält somit im Jahr 27.000€ Zinsen. Davon werden 25,00% Kapitalertragssteuer abgezogen. Bleiben immerhin 1.800€ netto – damit kann man doch schon ganz gut leben und auch die Krankenversicherung bezahlen (Achtung, Rentenvorsorge ist nicht nötig!). Bleibt nun die Frage, wie der Staat seine Kosten decken will. Ganz einfach: Mit der Kapitalertragsteuer. Von 27.000€ bleiben 6.750€ Steuern mal 80 Millionen Bürger sind 540.000.000.000€ Einnahmen im Jahr. Doppelt so hoch wie der aktuelle Haushalt. An Zinstilgung muss der Staat bei aktuellen EZB-Zinsen von 0,25% genau 180.000.000.000€ zahlen. Dem Haushalt bleibt ein Überschuss von 360.000.000.000€. Beachtenswert ist, dass er keinerlei Ausgaben für Arbeitslosensicherung und Renten als auch normale Zinslasten hat (ohne diese drei Punkte betragen die Ausgaben aktuell in 2010 rund 180.000.000.000€). Sprich, wir können den gesamten Haushalt verdoppeln: Doppelte Ausgaben für Schulen, Forschung und von mir aus auch dieses achso wichtige Kriegssturmheer.. äh Brunnenwehr. Prima oder? Kein Mensch muss mehr arbeiten und jeder Bürger erhält mehr Geld als im aktuellen Durchschnitt – ein Leben lang!”

Was hier vor unseren erstaunten Augen durchgerechnet wird, sind die Privilegien des internationalen Bankstertums, angewendet zum Nutzen der Bürger. Was in einer Demokratie immer die erste Regel sein sollte…

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